Im Jahr 2024 traten in Wales neue Vorschriften für das Recycling am Arbeitsplatz in Kraft, die Unternehmen dazu verpflichten, Abfälle vor der Abholung in recycelbare Abfallströme zu trennen. Ziel war es, die Recyclingquote zu steigern und somit weniger Abfall auf Deponien zu entsorgen. Aufgrund ihrer Komplexität und Größe wurde den Krankenhäusern eine zusätzliche Frist von zwei Jahren eingeräumt, bevor die Vorschriften – die nun in Kraft sind – auch für sie galten.
Die Gesundheitsbehörde Cardiff and Vale University Health Board, die das UHW betreibt, bat uns um Unterstützung bei der Vorbereitung auf die neuen gesetzlichen Vorschriften und bei der Entwicklung einer besseren Recyclingstrategie für das Krankenhaus.
Lesen Sie weiter und erfahren Sie, wie wir das Abfallmanagement in einem der größten Krankenhäuser des Vereinigten Königreichs angegangen sind und welche Auswirkungen die neue Strategie bereits nach sechs Monaten hatte.
Die Herausforderung
Das UHW ist das Flaggschiff des Cardiff and Vale University Health Board und mit über 1.100 Betten eines der größten Krankenhäuser des Vereinigten Königreichs.
Krankenhäuser wie das UHW stehen beim Abfallmanagement vor besonderen Herausforderungen, da sie neben den üblichen Recycling- und Lebensmittelabfallströmen, die auch in anderen Einrichtungen anfallen, zudem Gefahren wie infektiöse und radioaktive Abfälle berücksichtigen müssen. Insgesamt verwaltet der Cardiff and Vale University Health Board in seinen Krankenhäusern nicht weniger als 28 verschiedene Abfallströme.
Die Klinik benötigte ein skalierbares, langlebiges System für das Abfallmanagement, das sich für große Standorte eignet und hohe Benutzerzahlen bewältigen kann, während gleichzeitig die neuen gesetzlichen Vorschriften eingehalten werden.
Die Lösung
Der erste Schritt unserer Zusammenarbeit mit dem Cardiff and Vale University Health Board bestand darin, einen „Abfallrundgang“ durch das Krankenhaus durchzuführen. Ein Abfallrundgang ist ein wesentlicher Bestandteil unseres Beratungsprozesses. Wir identifizieren dabei die wichtigsten Stellen, an denen Abfälle entstehen, bestimmen die anfallenden Abfallarten und beurteilen, welche Abfall- und Recyclingströme in den einzelnen Bereichen gesammelt werden müssen. Auf dieser Grundlage können wir eine auf die jeweilige Einrichtung zugeschnittene Abfallmanagementstrategie entwickeln, einschließlich Abfallbehältern, die den spezifischen Anforderungen entsprechen.
Unsere Slim Jim®-Recyclingstation ist eine modulare Lösung für das Abfallmanagement, die es Einrichtungen ermöglicht, verschiedene Abfallströme in einer anpassbaren Einheit zu trennen. Dank ihrer Langlebigkeit, der Möglichkeiten zur Farbcodierung und der eindeutigen, individuell gestalteten Etiketten war es die ideale Wahl für eine stark frequentierte Einrichtung wie das UHW.
Wir haben eng mit dem Team zusammengearbeitet, um auf einer Station eine sechsmonatige Testphase mit den neuen Abfallbehältern durchzuführen, während eine andere Station als Kontrollgruppe die alten Behälter beibehielt. So wollten wir die Auswirkungen des neuen Abfallmanagementsystems auf die Kontamination der Recyclingabfälle bewerten.
Die Ergebnisse
Nach einersechsmonatigen Testphase auf zwei Stationen und in einem besonders stark frequentierten Bereich des Krankenhauses stellte das UHW-Team fest, dass die Kontamination der Recyclingabfälle auf der Station mit den Slim Jim®-Recyclingstationen deutlich geringer war als auf der Station mit den bisherigen Tretabfalleimern. James Randall-Bromley, Leiter der Abteilung für Abfallkonformität und Recycling, erklärte:
„Mit der Unterstützung des Teams von Rubbermaid Commercial Products haben wir – dank detaillierter Daten aus der Abfallanalyse und der Umsetzung der richtigen Lösungen – erhebliche Fortschritte erzielt. Im vergangenen Jahr wurden 510 Tonnen Abfall erfolgreich recycelt, weitere 428 Tonnen wurden auf Deponien entsorgt. Die Kontaminationsrate dieser Abfallbehälter liegt nun bei etwas über 10 %, verglichen mit 49 % bei herkömmlichen Tretabfallbehältern.“
Die neue Recyclingstrategie wird nicht nur die Kontamination des Recyclingmaterials verringern, sondern das Krankenhaus auch bei der Senkung seiner CO₂-Emissionen unterstützen – ein wichtiger Schritt auf seinem Weg zur Nachhaltigkeit. Die Gesundheitsbehörde spart 4.286 kg CO₂ ein, die durch den Transport entstanden wären, sowie weitere rund 1.000 kg CO₂, die durch den Verzicht auf 1.400 kg Karton eingespart werden.
James Randall-Bromley sagte:
„Nachhaltigkeit gewinnt immer mehr an Bedeutung. Bei uns als Gesundheitsbehörde fallen jedes Jahr rund 4.000 Tonnen Abfall an – und wir sind dafür verantwortlich, diesen auf umweltverträgliche Weise zu entsorgen.“
Möchten Sie wissen, wie unsere Lösungen in Sachen Abfallmanagement dazu beitragen können, Ihre Recyclingstrategie neu zu gestalten? Kontaktieren Sie unser Team noch heute.
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